
Concept for a self-ordering app
that allows you to order your own personalized waffles.
Im vierten Semester konzipierte und gestaltete ich eigenständig einen digitalen Waffelkonfigurator für eine fiktive Bestellstation im Take-Away-Bereich. Ziel war es, ein intuitives, attraktives und emotional bindendes Interface zu entwickeln, das sowohl Erstkäuferinnen als auch Stammkundinnen anspricht.



🔍 Ausgangslage & Zielsetzung
Das Ziel war es, eine benutzerfreundliche App zu gestalten, mit der man sich seine eigene Waffel zusammenstellen oder eine vorgefertigte auswählen kann. Der Fokus lag auf dem Aufbau eines Konfigurators, der sowohl funktional als auch intuitiv ist.

📚 Recherche & Inspiration
Zu Beginn recherchierte ich Best Practices für Produktkonfiguratoren. Besonders inspiriert haben mich Interfaces mit rechtsseitiger Navigation und klarer Vorschau, wie etwa bei Nike-Konfiguratoren. Daraus leitete ich mein Layout ab: links die Waffel-Vorschau, rechts die Auswahl.
📦Produktanalyse
Um das Produkt im Hinblick auf das Unternehmen und die Umwelt genauer zu betrachten, erstellte ich eine SWOT-Analyse. Dabei lernte ich die verschiedenen Aspekte kennen, die es als Unternehmen gibt, die man aber auch als Chancen nutzen kann.

🔍 Mentalitätssegmentierung
Eine weitere Methode, die ich für die Recherche der Usability des Produktes verwendete, war die Mentalitätssegmentierung. Dabei teilte man vier Gruppen in ein Diagramm und definierte die Needs, Wins und Losses. Daraus konnten wir viele wichtige Funktionen ziehen, die ich später einbauen wollte.

🔁 User Flow & Navigation
Der User Flow wurde in drei Abschnitte gegliedert: Einloggen, Konfigurieren, Bezahlen. In der Navigation entschied ich mich für eine geführte Schritt-für-Schritt-Struktur, da diese für die Mehrheit intuitiver ist. Eine freie Navigation hätte den Aufbau einer Waffel unnötig verkompliziert.

✏️ Skizzen & Wireframes
In der Sketching-Phase erprobte ich verschiedene Layouts. Anfangs experimentierte ich mit Zutatenringen oder animierten Karussells, verwarf diese Ideen aber wieder, da sie zwar spannend wirkten, jedoch die Übersicht erschwerten.Durch schnelles Prototyping kristallisierte sich das beste Modell heraus: eine klare Seitenaufteilung mit Fokus auf Einfachheit. Ich legte bewusst Wert darauf, dass die wichtigsten Aktionen immer erreichbar sind, und dass der Nutzer jederzeit sieht, wie seine Waffel wächst und was sie kostet.Diese frühen Entwürfe halfen mir später enorm, als es darum ging, gezielt weiterzuarbeiten und nicht im Detail zu verlieren.
📱 Design Highlights
Das Endergebnis ist ein klar strukturierter, intuitiv bedienbarer Konfigurator, der Nutzer kreativ sein lässt, aber nie überfordert. Durch die durchdachte Aufteilung, klare CTAs und den Fokus auf emotionale Elemente entsteht eine starke Nutzerbindung.Die Tests zeigten, dass sowohl Erstnutzer als auch „Waffelfanatiker“ schnell zurechtkamen und Spaß an der Gestaltung ihrer eigenen Kreationen hatten.



✍️ Reflexion
Im Rückblick war die Entscheidung, früh zu testen und echte Nutzerfeedbacks einzuholen, der wichtigste Erfolgsfaktor. Ich habe gelernt, dass es entscheidend ist, nicht zu früh in optische Details zu investieren, sondern sich auf Struktur, Navigation und Benutzererlebnis zu konzentrieren.Für kommende Projekte möchte ich noch strukturierter vorgehen, mit einer Checkliste für Lernziele und Prioritäten, damit ich früh erkenne, wo der Fokus liegen muss. Ebenso werde ich Usability-Tests noch aktiver und häufiger einplanen, um schneller wertvolle Einsichten zu gewinnen.
